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Eisfischen am Oeschinensee

Am 26. Januar traf sich um 09:00 Uhr ein kleines Grüppchen verwogener Eischfischer des AFV Bern an der Talstation der Oeschinenbahn. Das waren Vera, Oli, Ädu, Ürsu sowie die Gäste Ueli und Pädu.

Wegen des zu starken Windes wurde der Betrieb der Gondelbahn für 09:30 Uhr in Aussicht gestellt. Pünktlich wurde die Bahn in Betrieb genommen und wir erreichten nach einer kurzen Schlittelfahrt den See. Nach einem kurzen Schwatz mit einem Angestellten des Restaurants stand unser Ziel fest: wir wollten an die Saiblingecke. Die Mehrheit der Anwesenden wollte den Weg über den See nehmen. Demokratisch wie wir sind, wurde das so gemacht. Leider stellte sich die als nicht allzu gute Wahl heraus. Auf dem See lagen 30 cm Neuschnee welcher das ca. 10 cm dicke Pflotsch-Wasser-Gemisch deckte. Der Fussmarsch war seeehr anstrengend. Für manch einen fast zu sehr ... Nach der Hälfte des Weges schlug A.K. (Name der Redaktion bekannt) keuchend vor, das wir doch eigendlich auch gerade hier fischen könnten. Aber nix da, die Saiblingecke war angesagt.

Nadisna tröpfelte das Grüppchen dort ein. Leider kam der Eisbohrer erst ganz am Schluss an. Nach einer kurzen Verschnauf-, Umzieh- und Montagepause war der Bohrer vor Ort und die nächste Herausforerung stand an: wir mussten die Löcher bohren. Unter den 30 cm Neuschnee, den 10 cm Plotsch war das Eis einen halben Meter dick... Nachdem alle Löcher gebohrt waren, liessen wir unsere Köder in Wasser. Keine 10m neben uns sah es sehr gut aus. Es wurde gut gefangen - und bei uns? Da lief fast nichts!!!

Der erste Fisch wurde von Vera gefangen. Leider war es ein sehr untermässiger Seesaibling, welcher wieder ins kalte Wasser durfte. Den ersten massigen Fisch konnte Ueli landen. Es fing einen Seesaibling, welcher es auf 25cm brachte. Auch Ädu konnte einen Biss verwerten. Leider biss bei ihm ein Winzling von einem Seesaibling, welcher wieder ins kühle Nass zurückgesetz wurde. Nachdem Vera glaubte auch einen Fisch zu haben, staunten wir nicht schlecht. Sie legte einen 34er Seesaibling aufs Eis. Dieser blieb der Rekordfisch des Tages. Ädu, Ürsu, Oli und Pädu blieben Schneider...

Zum Zmittag packte jeder seinen mitgenommenen Lunch aus. Vera mochte es gediegen, sie machte Raclette, welches in der ganzen Gruppe guten Anklang fand. Noch etwas zum Wetter: am Morgen betrug die Temperatur angenehme 5°C. Am Nachmittag wurde es kälter. Das Thermometer sank auf 0°C.

Um 15:00 Uhr machten sich die Gruppe auf den rasanten Rückweg. Der Schlittelweg war sehr gut präpariert und brachte alle ohne nennenswerte Blessuren zu Tal. Gegen 16:00 Uhr machte sich auch die zweite Gruppe auf den Weg nach Hause. Auch sie kamen gut im Tal an.

Wir hoffen, dass im kommenden Jahr ein paar Mitglieder mehr dabei sein werden. Es war nämlich ein sehr gelungener Anlass.